Hilfe für Gian Luca

Gian Luca

Ich habe gestern das erste Mal seit über einem Jahr wieder ein Posting auf meinem Zweit Dritt-Blog www.vollraute.de geschrieben. Auslöser ist die Geschichte vom kleinen Gian Luca. Er ist 2 1/2 Jahre alt und leidet seit seiner Geburt aufgrund einer Hirnfehlentwicklung an einer Entwicklungsverzögerung. Nur mit vielen Therapien und Übungen konnte bislang erreicht werden, dass Gian Luca krabbeln und sich durch zeigen verständigen kann, was er möchte oder nicht möchte.

Seine Eltern hoffen durch eine Delfintherapie eine weitere Verbesserung in seiner Entwicklung zu erreichen. Da diese Therapie sehr teuer ist, hoffen sie auf Spenden.

Wer Gian Luca und seiner Familie helfen möchte, kann dies wie folgt tun:

Kontoinhaber:     Dolphin Aid e.V.

Kontonummer:   2000 24 24

Bankleitzahl:       300 501 10

Stadtsparkasse Düsseldorf

Bitte tragt in den Verwendungszweck der 1. Zeile folgendes ein:

Gian-Luca Gebhardt

Bitte tragt in den Verwendungszweck der 2. Zeile folgendes ein:

Die Daten des Spenders

Folgende Informationene sind noch wichtig:
Das Konto bei der Stadtsparkasse Düsseldorf ist ein Sammelkonto von Dolphin Aid e.V..

Dieses Spendenkonto wird für alle dort registrierten Therapiekinder eingerichtet.

Deshalb ist die Angabe des Namens beim Verwendungszweck der ersten Zeile sehr wichtig. Dadurch wird gewährleistet, dass Dolphin Aid den eingegangenen Spendenbetrag jeweils dem angegebenen Therapiekind für dessen Delphintherapie zuordnen kann.

Leider sind die reinen Therapiekosten sowie auch die Unterhaltskosten in den letzten Jahren doch sehr stark gestiegen.

Wir benötigen für die 10-tägige Therapie eine Summe von ca. 15.000€.

Da es sich hier um ein anerkanntes Spendenkonto handelt, erhalten Sie von Dolphin Aid e.V. auf Anfrage eine Spendenbescheinigung. Gern können Sie uns auch über Ihre Spende benachrichtigen, so dass wir veranlassen können, dass Ihnen eine Spendenbescheinigung kurzfristig zugesendet wird.

Seit dem 1. Januar 2002 akzeptieren Finanzämter im vereinfachten Spendennachweisverfahren bei Zuwendungen, die den Betrag von 100,- Euro nicht übersteigen, den Einzahlungsbeleg des Kreditinstitutes in Verbindung mit dem Nachweis über die Freistellung des Empfängers von der Körperschaftsteuer.

Auf der Webseite von Gian Luca finden sich noch viele weitere Informationen über ihn und seine Familie. Die Familie freut sich über jede Spende!

In unserem Bekanntenkreis haben wir ebenfalls ein kleines Mädchen, welches durch eine schwere Behinderung in der Entwicklung sehr stark eingeschränkt ist. Durch ein unglaubliches Engagement meiner Schwägerin konnte ein 4-stelliger Betrag an Spenden zusammenkommen, was der Familie sehr bei der Finanzierung der teuren Therapie geholfen hat.

Bottrop

Teil der “Kulturhauptstadt 2010″

Zeche Prosper Haniel

Zeche Prosper Haniel

Quelle / via

Tanja Nolte-Berndel ist tot!

Die Mutter aller Abmahnanwälte, Günter Freiherr von Gravenreuth hat sich in München das Leben genommen.  Jedem, der sich schon etwas länger mit der Computer(spiele)szene, insbesondere seit Mitte der 80er Jahre befasst, dürfte GFvG ein Begriff sein. Wem nicht, dem sei die Zusammenfassung auf Stern.de ans Herz gelegt.

‘Nuff said!

TV-Kritik

Bin heute auf ein interessantes Medien-Watchblog gestoßen. Zwar ein bisschen [Großer-Privatsender-aus-Köln]-lastig, aber die Schreibe gefällt mir.

Wayne?

Keine richtig große Überraschung, dass Wayne “The Great One” Gretzky das Feuer entzündet, ich fand’s trotzdem toll! ;-)

Productbranding in der Politik

Hm, wenn schon das ehemalige Arbeitslosengeld II im Volksmund fest mit seinem “Schöpfer” Peter Hartz verknüpft ist, wie wird man dann wohl die Reform des “Hartz IV”-Gesetzes nennen, die jetzt bald unter der Federführung des Arbeitsministeriums entwickelt wird?

“Leyen-Reform”? Auch nicht besser ;-)

Malen nach Zahlen

Irgendwie ist im vorherigen Blogeintrag zwischenzeitlich mal das <blockquote> kaputt gegangen. Sah aber lustig aus, nämlich so:

:-)

Exhibitionismus vs. Datenschutz

Aufgrund eines interessanten Artikels auf heise.de habe ich mir heute meine eigenen Gedanken gemacht, wie ich persönlich mit den sogenannten “Social-Networks” umgehe und in Ihnen agiere.

Seit vielen Jahren habe ich ein Profil auf XING, eingeladen wurde ich Mitte 2004 von einem Geschäftskontakt, als die Plattform übrigens noch openBC hieß. In den ersten Jahren bin ich mit eigenen Kontaktanfragen und -bestätigungen relativ sparsam umgegangen und so hatte ich bis Anfang 2008 zwar “nur” knapp 100 Kontakte, die dafür aber zu über 90% gute, qualifizierte Kontakte waren. Dies änderte sich dann in der Insolvenzphase der Maxdata relativ schnell. Einige Headhunter kamen hinzu, aus den Anfragen ergaben sich sogar einige Interviews. Desweiteren vor allem weitere ehemalige Kollegen, mit denen ich in Kontakt bleiben wollte. Mit dem neuen Arbeitgeber kamen dann relativ schnell einige neue Kollegen hinzu, sodass ich Stand heute rund 190 bestätigte Kontakte habe. Die Nutzungsfrequenz und -intensität hat im Moment deutlich nachgelassen, obwohl der sogenannte “Aktivitätenindex” immer noch auf 100% steht.

In anderen Social-Networks bin ich nicht aktiv. WKW, Lokalisten, die “VZ”-Seiten … für mich uninteressant und mein altes LinkedIn Profil fällt auch eher in die Kategorie Karteileiche.

Was das jetzt alles mit dem oben verlinkten Artikel zu tun hat? Die Facebook-Bewegung ist sehr lange an mir vorbei gegangen, irgendwann hatte ich von einem Freund eine “Einladung” bekommen, angemeldet und keine 10 Minuten später das Konto wieder deaktiviert. Die Aufmachung gefiel mir nicht und einen wirklichen Nutzen konnte ich auch nicht erkennen. Das war vor gut einem Jahr. Vor wenigen Wochen wurde ich aufgrund der vielen Presseberichte, Anmerkungen in Podcasts etc. doch wieder neugierig und habe das Profil reaktiviert. Erschreckt hat mich, dass ich in sehr kurzen Abständen tatsächlich von vielen ehemaligen Arbeitskollegen und/oder Bekannten angeklickt wurde. Mein Ego ist nicht so groß, dass ich behaupten würde, dass Leute täglich schauen, ob ich mich endlich auf FB rumtreibe. Also irgendwas läuft in deren Datenbank. Ich habe keine gesicherten Informationen, wie es funktioniert, lediglich eine Idee:

  • Jemand legt sich einen Account an und lässt von FB wahlweise seinen E-Mail Account/iPhone/Handy/… nach möglichen FB-Kontakten durchsuchen
  • Es werden natürlich auch die Adressen gespeichert, die noch nicht zu einem bereits existierenden FB-Account passen
  • Registriert sich diese Person zu einem späteren Zeitpunkt mit eben dieser Adresse, könnte durch einen “Rückwärts”-Abgleich die Verbindung hergestellt werden, man bekäme diese Personen selbst vorgeschlagen, gleichzeitig bekommt der Andere (der ursprünglich mal seine Kontakte hat durchforsten lassen) die Meldung über “Könntest Du kennen” Angebote

Möglicherweise funktioniert es auch anders. Fakt ist jedenfalls, und das wird von FB ja auch nicht bestritten, dass man viele Daten speichert, um seinen Kunden einen höchst möglichen Nutzen zu bieten.

“Genau wie jedes andere Online-Adressbuch speichert auch Facebook die hochgeladenen Kontakte”, erklärt das Unternehmen dazu auf Anfrage von heise online. Für den Anbieter ist das eine Dienstleistung (Quelle)

Ich frage mich, wie exhibitionistisch muss man selbst sein, wieviel von seiner Privatsphäre wird man freiwillig aufgeben müssen, um sinnvoll an diesen Portalen teilnehmen zu können und was darf der Anbieter von sich aus zusätzlich mit diesen Daten anfangen und wo wird durch Vernetzung von Daten eine Grenze überschritten, die für den Einzelnen nicht mehr hinnehmbar sein muss. Ich glaube, dass die bestehenden Datenschutzregelungen nicht weit genug gehen und der Gesetzgeber mit den Entwicklungen im Internet nicht Schritt halten kann. Ob es im Zusammenhang mit den zuletzt häufiger aufkommenden Datenschutzdiskussionen zielführend war, eine Juristin(!), Jahrgang 1949 zur neuen “Bundes-CIO” zu ernennen, wage ich auch zu bezweifeln. Ich glaube, wir brauchen eine noch stärkere, öffentliche Diskussion zum Thema Datenschutz und vor allem stärkere Aufklärung, was im Internet passiert, aber auch was nicht.

Ich für meinen Teil habe mich entschlossen, das Experiment auf FB noch einige Tage oder Wochen weiter zu führen, um mich dann zu entscheiden, ob der Account aktiv bleibt, oder erneut schlafen gelegt wird. Ich werde an dieser Stelle darüber berichten.

Gedanken zum iPad

Dass Apple in dieser Woche mit einem “Tablet-Device” um die Ecke kommt ist ja ansich keine große Überraschung gewesen. Und trotzdem hat es Steve Jobs auf seiner Keynote wieder geschafft, die versammelte Fachpresse mit einem neuen Produkt zu überraschen, das man so nicht erwartet hätte. Ich muss zugeben, ich bin auf der einen Seite etwas enttäuscht, auf der anderen Seite passt dieses Produkt aber konsequent in die Apple Produktpalette und strategische Ausrichtung des Konzerns.

Apple iPad

Bildquelle: Apple PR

Für mich kontrovers: das Design. Auf der einen Seite typisch Apple, hochwertige Anmutung, sehr flach, weniger ist mehr. Auf der anderen Seite, haben wir hier nicht mehr als einen aufgeblasenen iPod Touch.

Der Bildschirm:

IPS Paneltechnologie, toll, aber 1024*768 ist ganz schön 2000er, im Jahr 2010 darf man doch wohl einen höher aufgelösten Bildschirm erwarten, vor allem, wenn man die von Steve Jobs mehrfach angekündigte “Best Web Experience” mit dem Gerät erleben möchte. Leider nicht entspiegelt.

Apropos, kein Flash:

Man entwickelt ein Gerät für die “Best Web Experience” und es kann kein Flash. Natürlich geht Flash nicht gerade schonend mit Rechenleistung um, zehrt somit an der Akkulaufzeit und wird häufig auch für Werbebanner “missbraucht”. Dennoch - das Web ist voll von Flash und solange HTML5 noch nicht fertig ist, fehlt nunmal etwas zum ultimativen Interneterlebnis. Im Flashblog wurde das mal ganz nett zusammengefasst.

Ein möglicher Grund erschließt sich vielleicht erst auf den zweiten Blick. Mit der Integration von Flash würde Apple die Kontrolle über das Gerät und die Applikationen, die darauf laufen, verlieren.

“Dafür gibt es eine App”:

Die Kontrolle, was auf dem iPad läuft und was nicht hält Apple, wie auch schon beim iPod touch und iPhone, über den Appstore. Was auf der einen Seite ein Vorteil sein kann, im Hinblick auf die Stabilität des Gesamtsystems, ist auf der anderen Seite eine starke Einschränkung für den ansich mündigen Nutzer, der in letzter Konsequenz nicht selbst bestimmen kann, was er auf seinem Gerät machen kann und was nicht.

Schön ist allerdings, dass alle im Moment verfügbaren iPhone/iPod touch Anwendungen bereits auf dem iPad laufen und was man so liest, automatisch auf das iPad transferiert werden können.

Ob der Zwang iTunes verwenden zu müssen jetzt Fluch oder Segen ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Preis:

Die in den USA angekündigten Preise, ab 499$ geht es los, empfinde ich als angemessen. Ärgerlich ist, dass das integrierte 3G Modul erst mit einer leichten zeitlichen Verzögerung verkauft wird. Hier wird man, wie üblich,  die Early Adopters abschöpfen. Man darf davon ausgehen, dass die genannten Dollarpreise 1:1 in Europreise umgerechnet werden.

Fazit:

Ich gebe zu, das iPad hat Charme. Und wie auch das iPhone hat es das Potential ein Stück weit die Webwelt zu verändern und das Internet, Musik, Videos usw. im Alltag präsenter und selbstverständlicher werden zu lassen. Die Schwächen, die das iPad im Moment hardwareseitig hat, wird Apple vielleicht schnell beheben. Was fehlt ist eine Kamera, damit könnte Videotelefonie über Skype, endgültig einen Massenmarkt erreichen.

Trotz aller Kritik, Apple wird auch mit diesem Produkt erfolgreich sein und wenn man jungen Produktmanagern beibringen möchte, wie man ein Produkt erfolgreich “launcht”, kommt man an den Präsentationen von Apple nicht vorbei.

Der Walmart-Clown

bei Malcolm gefunden.

Direkt-Link Youtube